Wenn man sich aus ganz Deutschland auf 9 qm² trifft – Danke DKM 2026!

Es roch nicht nach Wald. Es roch nach Messe. Nach frisch bedruckten Bannern, Kaffee aus Pappbechern und diesem schwer zu beschreibenden Gemisch aus Teppichboden, Technik und tausend Gesprächen, die gleichzeitig geführt wurden. Überall Stimmen. Schritte. Händeschütteln. QR-Codes, die allen um den Hals hingen, wurden im Sekundentakt gescannt. Irgendwo lachte jemand zu laut - war es mal wieder Steffen? -, ein Rollkoffer holperte über eine Bodenschwelle, Werbeartikel gingen über die Theken wie frisch geschnitten Brot. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hingucken soll.
Nur ein kleiner Teil unserer Weggefährten! Danke, dass ihr da seid!

Und dann lagen da plötzlich Blätter auf dem Boden.

Na ja, fast. Es war ein Teppich, der Laubboden nachahmt. Aber für einen kurzen Moment hätte man meinen können, jemand habe ein kleines Stück Wald in die Dortmunder Messehallen geschmuggelt. Neun Quadratmeter groß und sehr grün, zwischen all den Ständen, die um Aufmerksamkeit konkurrierten. Drei echte Pflanzen waren dekoriert, eine Sitzgruppe aus Baumstämmen lud zum Hinsetzen ein. Auf einem Bildschirm zogen bessergrün-Projekte in einer Endlosschleife vorbei. Auf der Rückwand war ein großer Baum abgebildet. Darüber stand: „Wachse mit uns! Gemeinsam wirken. Gemeinsam weiterdenken.“

Neun Quadratmeter. Ein bisschen Wald-Atmosphäre. Und ziemlich viel dahinter.

Unser Messestand – klein, aber fein!

Zwischen Produktpräsentationen, Geschäftsterminen und Gesprächen über die Zukunft der Versicherungsbranche wirkte das Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht“ beinahe wie eine Einladung, für einen Moment innezuhalten. Nicht nur darüber nachzudenken, was heute funktioniert, sondern auch darüber, was morgen möglich sein soll.

Und genau das ist uns gelungen. Unser Stand unterschied sich optisch und gestalterisch deutlich von seiner Umgebung und zog immer wieder neugierige Blicke auf sich. Spätestens als wir unser Podcast-Studio to go mitten im kleinen Wäldchen aufbauten, war die Aufmerksamkeit vieler Besucher geweckt. Im Laufe der Messe wurden aus neugierigen Blicken immer häufiger konkrete Fragen, spontane Gespräche und neue Begegnungen. Manche kamen von selbst auf uns zu, andere ließen sich gerne von uns ansprechen.

Ob das Interesse dabei zunächst der GmbH oder dem Verein galt, war eigentlich zweitrangig. Denn in diesem Jahr waren wir gleich doppelt vertreten: Neben der bessergrün GmbH, die von ihren Produktpartnern tatkräftig unterstützt wurde, feierte auch der Mitte September gegründete bessergrün-Verein seinen ersten öffentlichen Auftritt. Einige seiner Gründungsmitglieder waren ebenfalls vor Ort und packten am Stand fleißig mit an. Was wir im Vorfeld noch als organisatorische Herausforderung betrachtet hatten, entpuppte sich schnell als echter Mehrwert. Schließlich soll der Verein die GmbH nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen. Und genau das konnten wir auf der DKM erstmals gemeinsam zeigen.

Und was wächst daraus?

Im besten Fall ganz viele Blumen! Denn im Frühjahr und Sommer 2027 sollen unsere Blumensamen in den Gärten und auf den Balkonen der DKM-Besucher aufgehen. Statt auf klassische, oft in großen Mengen produzierte Werbemittel zu setzen, haben wir kurzerhand noch vorhandene Samentütchen aus unserem Lager eingepackt und auf der Messe verteilt. Eine kleine Aufmerksamkeit, die hoffentlich nicht nur in Erinnerung bleibt, sondern irgendwann auch zu blühen beginnt.

Ganz nach unserem Motto „Nimm nichts mit, hinterlasse etwas“ pflanzen wir übrigens auch in diesem Jahr für jede Begegnung und jeden Austausch einen Baum. So wird aus vielen kleinen Gesprächen nach und nach etwas, das über die Messetage hinaus Bestand hat.

Als Klassentreffen wurde die DKM häufig betitelt – schön, wenn auch immer wieder neue Bekanntschaften dazu kommen!

Als sich die Messehallen leeren, verschwanden auch unsere neun Quadratmeter wieder. Der Teppich wurde eingerollt, die Baumstämme abgebaut und die Pflanzen eingepackt, um in ihr neues Zuhause einzuziehen.

Was hoffentlich bleibt, sind neue Verbindungen, gute Gedanken und Gespräche, die noch lange nicht zu Ende sind. Denn manchmal braucht es keinen großen Wald, um etwas zum Wachsen zu bringen. Manchmal reichen neun Quadratmeter und Menschen, die gemeinsam anfangen.

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