Das Wasser tropft noch von den Netzen, als sie an Bord gehievt werden. Was eben noch auf dem Meeresgrund lag, liegt nun auf dem Deck: ein Stück Fischereigeschichte, das seine ursprüngliche Aufgabe längst verloren hat. Kleine Meeresbewohner wie Fische und Seesterne, die sich in den Netzen verheddert haben, werden freigemacht und dürfen zurück ins Wasser. Die Taucher sind wieder im Trockenen, die Ausrüstung ausgezogen und verstaut. Das Schiff nimmt Kurs zurück an Land und bringt seine ungewöhnliche Fracht sicher nach Hause. Doch Abfall sind die Netze damit nicht.
Projekt
Drei, zwei, eins – go: Mit Ghost Diving auf der Jagd nach Geisternetzen
„Drei, zwei, eins, go“ – und Alexandra Pischyna fällt rückwärts ins Wasser. Rund 35 Kilogramm Ausrüstung trägt sie dabei auf dem Rücken. Bei tiefen technischen Tauchgängen können es 65 bis 70 Kilogramm sein. Unter ihr: Dunkelheit, Kälte und manchmal nur wenige Zentimeter Sicht. Irgendwo dort unten liegt ein Wrack. Und sehr wahrscheinlich einige Geisternetze.
In 18 Netzlängen um die Welt
Je nach Fangmethode befindet sich ein Fischernetz am Bug, am Heck, oder seitlich eines Kutters, bevor es zum Fischen ins Wasser gelassen wird. Als Geisternetze wiederum werden verlorene oder zurückgelassene Fischernetze bezeichnet. Gründe dafür können unter anderem schwere Wetterbedingungen oder das Verfangen der Netze am Meeresboden sein. Das eigentliche Problem beginnt jedoch erst dann, wenn das Netz schon nicht mehr am Schiff befestigt ist: Ein Netz kann nämlich seine Fangwirkung behalten, obwohl niemand mehr da ist, der es einholt. Geisternetze fischen also kontinuierlich weiter - auch ohne Fischer.
„Verantwortung beginnt bei den kleinen Entscheidungen“
„Verantwortung.“ So lautet Jan Müllers Antwort auf die Frage, was bessergrün für ihn bedeutet. Ein einziges Wort – und doch beschreibt es seine Haltung ziemlich genau. Denn für den Geschäftsführer von Müller & Partner Versicherungsmakler geht Nachhaltigkeit längst weit über Umwelt- und Klimaschutz hinaus. Sie bedeutet Verantwortung für Menschen, Unternehmen und vor allem für die Generationen, die nach uns kommen.

Grüne Fakten

Je nach Fangmethode befindet sich ein Fischernetz am Bug, am Heck, oder seitlich eines Kutters, bevor es zum Fischen ins Wasser gelassen wird. Als Geisternetze wiederum werden verlorene oder zurückgelassene Fischernetze bezeichnet. Gründe dafür können unter anderem schwere Wetterbedingungen oder das Verfangen der Netze am Meeresboden sein. Das eigentliche Problem beginnt jedoch erst dann, wenn das Netz schon nicht mehr am Schiff befestigt ist: Ein Netz kann nämlich seine Fangwirkung behalten, obwohl niemand mehr da ist, der es einholt. Geisternetze fischen also kontinuierlich weiter - auch ohne Fischer.

Nachhaltige Beratung

bessergrün-Akademie
EmpCo bringt ab dem 27. September 2026 neue Anforderungen an die Nachhaltigkeitskommunikation. Was bedeutet das für Versicherungsmakler? Erfahre, was sich ändert, worauf es in der Praxis ankommt und wie du dich in fünf Modulen der bessergrün-Akademie gezielt vorbereiten kannst.

Unternehmen & Mensch

Das Wasser tropft noch von den Netzen, als sie an Bord gehievt werden. Was eben noch auf dem Meeresgrund lag, liegt nun auf dem Deck: ein Stück Fischereigeschichte, das seine ursprüngliche Aufgabe längst verloren hat. Kleine Meeresbewohner wie Fische und Seesterne, die sich in den Netzen verheddert haben, werden freigemacht und dürfen zurück ins Wasser. Die Taucher sind wieder im Trockenen, die Ausrüstung ausgezogen und verstaut. Das Schiff nimmt Kurs zurück an Land und bringt seine ungewöhnliche Fracht sicher nach Hause. Doch Abfall sind die Netze damit nicht.

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